Die Pflicht zum Doping
Leistung ermüdet, die Leistungsgesellschaft erschöpft. Byung-Chul Han, ein deutsch-koreanischer Philosoph, geht dieser Erschöpfung nach, die sich mit Doping zu retten versucht und beim Transhumanismus landet.
Leistung ermüdet, die Leistungsgesellschaft erschöpft. Byung-Chul Han, ein deutsch-koreanischer Philosoph, geht dieser Erschöpfung nach, die sich mit Doping zu retten versucht und beim Transhumanismus landet.
Die Bekämpfung des Virus und seiner vermeintlichen Leugner hat bei mir tiefe Wunden hinterlassen. Vieles fühlt sich nun anders an. Ich bin nach wie vor fassungslos und wütend: Wie konnte das alles geschehen? Byung-Chul Han, ein deutsch-koreanischer Philosoph, glaubt darauf eine Antwort zu haben.
Philoktet ist ein tragischer Held der Ilias, des Homerischen Epos vom Krieg der Griechen gegen Troja oder besser des Zorn des Achills. Eigentlich ist er für Homer gar nicht tragisch und nicht so bedeutsam. Er wird es erst später für die großen athenischen Tragödien-Dichter, Aischylos, Sophokles und Euripides. Alle drei haben über ihn ein Stück entworfen. Nur die von Sophokles ist uns erhalten geblieben. Sein Philoktet ist der Anfang vom Ende der Tragödie und zugleich ihre Wendung zur Ethik. Im Philoktet zeigt sich der Grund der Ethik, aus dem sie sich noch heute speist.
Friedrich Hölderlin (1770-1843) ist für viele eine Offenbarung. Er macht es freilich seinen Lesern nicht immer leicht. Vor allem der „späte“ Hölderlin der großen Hymnen gilt als schwierig. Seine Oden aus der Frankfurter Zeit dagegen gehören zweifelsohne zum Schönsten was in deutscher Sprache gedichtet wurde. Und schön heißt immer auch wahr!
Es geht ein Gespenst um in der Gelehrtenrepublik - das Gespenst des Determinismus. Szientisten aller Länder rufen es entschlossen herbei und verkünden das Ende der Willensfreiheit. Der Gastautor, Bernd Amos, seines Zeichens Physiker und Philosoph, liefert mit seiner Kritik des Determinismus zugleich eine Verteidigung der Willensfreiheit.
Für was würden Sie Ihren Sohn oder ihre Tochter opfern oder sollten wir sagen: schlachten? Für nichts, sagen Sie? Aber Sie erinnern sich doch an Abraham und Isaak? Und all die guten Sachen, die unsere ganze Hingabe fordern. Rembrandt malt dazu ein Bild - und es lohnt sich nach 2020 nochmal genau zu betrachten.
Philosophen verschaffen ungeahnte Einsichten. Jedenfalls solche wie Hans-Georg Gadamer. Auf seine Überlegungen zu Medizin und Gesundheit bin ich leider viel zu spät aufmerksam geworden. Aber es ist ja nie zu spät, wenn man etwas verstehen will. Ich rate jedenfalls auch zu verspäteter Lektüre!
Euthyphron ist ein Frühwerk Platons. In ihm findet sich ein für das Selbstverständnis der Philosophie richtungsweisendes Argument. Vor allem ist er ein Dialog, ein kunstvoll gebautes Gespräch, der uns Einsichten gibt, die über das vieldiskutierte Argument weit hinausgehen.
Der tägliche kurze Blick aus dem Elfenbeinturm zeigt immer wieder manch Erstaunliches.
Heute fällt er auf „echte“ Männer und Frauen, die gar nicht sein wollen, was sie sind, und etwas werden wollen, was es gar nicht gibt.
Aristophanes war ein erzkonservativer Grieche. Und ein komödiantisches Lästermaul. Platon, ein na sagen wir, ziemlich konservativer Sproß einer hochadligen Familie, gilt nicht nur als philosophischer Meisterdenker, sondern Popper z.B. als Feind der offenen Gesellschaft. Beide aber gelten auch als „Frauen-Befreier“. Da stimmt doch was nicht. Richtig. Es geht voll an der Sache vorbei.
„Menetekel“ bezeichnet ein Vorzeichen des drohenden Untergangs. Es leitet sich aus einer Geschichte her, die sich im biblischen Buch Daniel findet. Es wurde in der bildenden Kunst immer wieder aufgegriffen und jetzt auch von PzZ.
Der tägliche kurze Blick aus dem Elfenbeinturm zeigt immer wieder manch Erstaunliches.
Heute fällt er auf die Fehler, die ja gar nicht so schlimm gewesen sein sollen.