Joachims Traum

Mit Giotto di Bondone (um 1270 - 1337) beginnt die „neue“ Malerei. Wir verdanken ihm einige der bedeutendsten Werke der Kunstgeschichte. Mit ihnen machen wir existentielle Erfahrungen, z.B. die von „Joachims Traum“. Er wollte nichts anderes als den Himmel auf Erden zeigen.

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Die Pest des Lebens

Das Coronavirus schafft auch literarische Hotspots. Manch Klassiker wird wiederentdeckt. Einer ist Albert Camus Roman „Die Pest“. Er wurde zu einem der Bestseller der Coronavirus Zeiten. Nicht zu Unrecht! Wir können einiges lernen - über das verletzliche Leben und wie wir es in Würde zu führen ist.

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Der Helden Wahnsinn

Die Tragödien von Sophokles, seine „Antigone“ oder sein „Ödipus“, gehören zum Grundbestand der abendländischen Kultur. Und doch tun wir uns schwer mit ihnen. Sie wirklich ernst nehmen heißt, sie in ihrer Fremdheit wahrnehmen und uns von den Alten etwas sagen lassen, das uns Modernen verlorenging. Sophokles „Aias“ kann uns dann mehr sagen als uns lieb ist.

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Auf der Suche nach der verlorenen Bedeutung

Van Dyck war ein Wunderkind der Malerei. Er hat in seinem kurzen Leben – er wurde nur 42 – hunderte von glanzvollen Portraits gemalt. Und daneben hat er herausragende Historienbilder geschaffen. Die Münchner van Dyck Ausstellung zeigt ihn als einen experimentierenden Künstler, der seine Werkstatt zur Mal-Manufaktur entwickelt hat. Er wurde deshalb als „Unternehmergenie“ bezeichnet. Ich finde in ihm das Genie, das auf neuen Wegen auf der Suche nach der alten Bedeutung war.

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Visionen – wirklich nichts Neues

Manches ist ziemlich geheimnisvoll und ziemlich „verrückt“. Da glaubt ein deutscher Hermann ein Josef zu werden und glaubt sich mit Maria vermählt. Und am Ende wird alles Kunst. In Anthonis van Dycks „Die Vision des Heiligen Hermann-Josef“ können wir einiges Geheimnisvolles über den Glauben, Personen und die Kunst erfahren. Und warum Künstler Josef heißen …

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Kinder an die Macht

Kunst kommt von Können und ist manchmal ziemlich politisch, obwohl’s gar nicht so aussieht. Man muss schon einiges verstehen, um sie richtig zu verstehen. Jan van Eyck (1390-1441) zeigt eine merkwürdige Begegnung, aus der wir einiges über die Kunst und Politik lernen können.

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Der fliegende Robert

In die Schülerzeitung hat er’s geschafft und „Ins Lesebuch für die Oberschule“. Hans Magnus Enzensberger wird die Tage 90 und von mir wieder gelesen. 1980 hat er den Gedichtband „Die Furie des Verschwindens“ veröffentlicht und darin viel Unerfreuliches über die Siebziger gesagt – vor allem aber viel Wahres.

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Veronika sei Dank …

… ein Bild ist nicht nur ein Bild – Das Bilderverbot der abrahamitischen Religionen schliesst die bildende Kunst lange Zeit aus dem Pantheon der hohen Künste aus. Die Musen sind der Malerei nicht zugetan. Mit Lukas dem Maler und Veronikas Schweißtuch formuliert die Malerei den Anspruch eine Kunst zu sein, die das Wahre auf besondere Weise zugänglich macht.

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Keine Wahrheit ohne Engel

Erst die Renaissance gewährt den großen Meistern das Upgrade vom Handwerker zum Künstler. Dürer ist einer der ersten, der seine Werke konsequent signiert: „ipsum me propriis sic effin“ (selbst malte ich mich so), schreibt er mit großer Geste neben sein Selbstportrait, das den Künstler als göttlichen Schöpfer zeigt, der sich imitatione Christi als Quelle von Licht und Wahrheit versteht. – Eine „Verkündigung“ die viele „Vorbilder“ hat.

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