Metaphysik

Hektor in Troja – vom Wesen der Besinnung

Vor großen Entscheidungen ziehen wir uns zurück, halten inne und besinnen uns im „inneren Monolog“ der Seele mit sich selbst. Nicht alle können das. Und einige können es nicht, weil sie noch nicht „reif“ dazu sind. In Homers Ilias z.B. wird uns ein solches Innehalten geschildert, das viel tiefer greift als das, was wir heute Besinnung nennen. Es ist eine „Besinnung“ aufs eigene Wesen, eine die das Wesen „er-eignet“ ohne dass sie in einer eigenen Überlegung gründet.

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Dem scholastischen Nachdenken nacheifern

Im 12. und 13. Jahrhundert verlässt die Wissenschaft die abgelegenen Klöster und zieht in die Städte. Erste Universitäten gründen sich. Es kommt zu einem Aufbruch der Vernunft, der das Geistesleben Europas nachhaltig prägt. Er trägt den Namen Scholastik. Und ihr nachzueifern kann auch der modernen Philosophie nur helfen.

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Die Wahrheit der Gemeinplätze

Manche Dinge bekommt man besser geschenkt. Auf die Frage „Um Himmels Willen, wo hast Du das denn her?“ – die Grillschürze z.B. oder das Haustürschild aus Terrakotta, - kann man dann antworten, hab’ ich geschenkt bekommen. Manchmal sind es Dinge, die man sich selbst verkneift zu kaufen, weil das dann doch zu peinlich wär’. Ich stelle mir also vor, ich würde im linken Buchladen nach Léon Bloy suchen und der (zunächst noch) hilfsbereit duzende Buchhändler („Hi, kann ich Dir helfen?“) würde dann durch den Laden rufen: „Hannah, weißt Du, ob wir was aus der „Bibliothek der Reaction“ haben? Dieser ... ähm ... Herr sucht irgendeinen Bloy.“ Die Antwort wäre wohl „Spinnt der? Der soll bei Amazon kaufen. Hier ist er jedenfalls falsch.“ Na ja, zugegeben, das ist etwas unrealistisch. Weil natürlich weder ich noch vermutlich der Buchhändler von Léon Bloy und der Bibliothek der Reaction gewusst hätten, in dem dessen „Hauptwerk“ wieder veröffentlicht wurde. Aber wenn man’s geschenkt bekommt? Dann kann man auch mal rein gucken.

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Ein Leben in Freundschaft

Es gibt Tage, die in der Geschichte herausragen. Der 28. August z.B. ist so einer. Nicht nur der von 1749, Goethes Geburtstag. Ich denke an den von 1844. Es war ein Tag, der danach die Welt "verschieden interpretieren“ ließ und sie entscheidend verändern sollte – nicht nur die „Lage der arbeitenden Klasse“.

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Geschichte und Göttergeschichten

Von den Griechen lernen zu wollen – also den alten, das zeichnet den Humanismus aus. Er prägte ein paar Jahrhunderte die Bildungsidee. Mit der Idee vom (technisch-naturwissenschaftlichen) Fortschritt hat sich die Blickrichtung geändert. Wir schauen jetzt vor allem nach vorne, in die Zukunft. Wie wir Geschichte dennoch verstehen sollten, können wir wieder mal von den alten Griechen und ihren Göttergeschichten lernen.

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Der gefesselte Prometheus
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Der gefesselte Prometheus

Prometheus verdanken wir das Feuer und die Zivilisation. So sagt es der Mythos. Ihn umweht zugleich etwas Tragisches. Für den Raub des Feuers wird er furchtbar bestraft. Darum geht es in Aischylos „Der gefesselte Prometheus“. Wir können von dem alten Griechen wieder einiges über den Ursprung unserer prometheischen Kultur lernen.

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Kennen Sie diesen Mann?!

Keine Angst, er ist nicht gefährlich. Nur schwierig. Er will alles auf den Begriff bringen und vor allem genau verstehen, was das heißt. Er ist einer der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart und passt deshalb genau zu „Philosophisches zur Zeit“. Wieviel Weihrauch & Pfefferspray ihm gebührt, wird sich zeigen.

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Taufe – eine Antwort

Die Taufe ist für Christen ein „heilsnotwendiges“ Sakrament: keine Seligkeit ohne Taufe. CDH hat in einem schönen Beitrag (Live and Let Die) die Bedeutung der Verwandlung in der Taufe herausgestellt. Aber immer mehr Christen tun sich damit schwer. Worin soll die Notwendigkeit liegen? Um sich darauf einen Reim zu machen, hat HL Gründe gesucht und glaubt sie gefunden zu haben.

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Wir lachen – und wissen nicht warum

Lachen ist gesund – und gar nicht so einfach zu verstehen. Worüber wir und warum wir lachen, wissen wir meist nicht recht zu sagen. Und doch sagt es viel über uns, worüber wir lachen und worüber nicht. Mit „Lachen im antiken Rom. Eine Kulturgeschichte“ gibt uns Mary Beard vielleicht ein Kontrastmittel, das uns hilft unser eigenen Lachen besser zu verstehen.

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