Metaphysik

Geschichte und Göttergeschichten

Von den Griechen lernen zu wollen – also den alten, das zeichnet den Humanismus aus. Er prägte ein paar Jahrhunderte die Bildungsidee. Mit der Idee vom (technisch-naturwissenschaftlichen) Fortschritt hat sich die Blickrichtung geändert. Wir schauen jetzt vor allem nach vorne, in die Zukunft. Wie wir Geschichte dennoch verstehen sollten, können wir wieder mal von den alten Griechen und ihren Göttergeschichten lernen.

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Der gefesselte Prometheus
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/72/Prometheus_and_Atlas%2C_Laconian_black-figure_kylix%2C_by_the_Arkesilas_Painter%2C_560-550_BC%2C_inv._16592_-_Museo_Gregoriano_Etrusco_-_Vatican_Museums_-_DSC01069.jpg

Der gefesselte Prometheus

Prometheus verdanken wir das Feuer und die Zivilisation. So sagt es der Mythos. Ihn umweht zugleich etwas Tragisches. Für den Raub des Feuers wird er furchtbar bestraft. Darum geht es in Aischylos „Der gefesselte Prometheus“. Wir können von dem alten Griechen wieder einiges über den Ursprung unserer prometheischen Kultur lernen.

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Kennen Sie diesen Mann?!

Keine Angst, er ist nicht gefährlich. Nur schwierig. Er will alles auf den Begriff bringen und vor allem genau verstehen, was das heißt. Er ist einer der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart und passt deshalb genau zu „Philosophisches zur Zeit“. Wieviel Weihrauch & Pfefferspray ihm gebührt, wird sich zeigen.

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Taufe – eine Antwort

Die Taufe ist für Christen ein „heilsnotwendiges“ Sakrament: keine Seligkeit ohne Taufe. CDH hat in einem schönen Beitrag (Live and Let Die) die Bedeutung der Verwandlung in der Taufe herausgestellt. Aber immer mehr Christen tun sich damit schwer. Worin soll die Notwendigkeit liegen? Um sich darauf einen Reim zu machen, hat HL Gründe gesucht und glaubt sie gefunden zu haben.

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Wir lachen – und wissen nicht warum

Lachen ist gesund – und gar nicht so einfach zu verstehen. Worüber wir und warum wir lachen, wissen wir meist nicht recht zu sagen. Und doch sagt es viel über uns, worüber wir lachen und worüber nicht. Mit „Lachen im antiken Rom. Eine Kulturgeschichte“ gibt uns Mary Beard vielleicht ein Kontrastmittel, das uns hilft unser eigenen Lachen besser zu verstehen.

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Psalmen sind nichts für mich

Was Robert Spaemann schreibt, das muss ich lesen – dachte ich. Muss ich vielleicht – kann ich aber nicht. Und warum ich es nicht kann, sagt mir Robert Spaemann selbst in seinem 2014 erschienenen Meditationen eines Christen. Ich musste bei der Lektüre wieder mal erfahren, dass es Dinge gibt, die einfach nicht(s) für mich sind.

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Tocotronische Mystik

Auf dem unzugänglichen Weg zu Bonaventura, dem Doctor seraphicus und Meister der Mystik, helfen mystische Erfahrungen aus tocotronischer Adoleszenz. Damals konnten wir verträumt mit Dirk Mark E. Smith zum Pizza-Essen treffen. Jetzt setzen wir uns zu Giovanni Fidanza, genannt Bonaventura, und plaudern mit ihm.

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On what there is …

... oder eben nicht. – Manche Leute haben ein Image-Problem. Das ist wirklich groß, es ist eine existentielle Frage. Sie sagen, sie kommen aus Bielefeld und alle wissen – haha – das gibt’s ja gar nicht. Jetzt haben Leute, die behaupten aus Bielefeld zu sein, einen Preis ausgeschrieben. Für den Beweis der Nichtexistenz von Bielefeld haben sie ein Million Euro ausgelobt. Wir sind dabei. Wer sollte einen Beweis der Nichtexistenz des Nichtexistenten besser geben können als Philosophen.

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Der Trickser zur Trinität

Nicht weil es dunkle Stellen in der Schrift gibt, die auf die Trinität deuten, müssen wir sie glauben. Sie sind dunkel, weil die „Diesigkeit“ unser Dasein bestimmt, und wir glauben sie (und müssen sie bei Strafe des geistlosen Selbstverlustes glauben), weil wir sie gegen das Unverständliche festhalten müssen. Es geht hier nicht um das Henne-Ei-Scheinproblem. Die Schrift spricht aus der Erfahrung unserer „Diesigkeit“ und erhellt sie „geistvoll“.

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