Was wurde da nicht gefeiert?

Und auch viel reflektiert. Letztes Jahr, 30 Jahre danach. 30 Jahre, das gilt als eine Generation – Generation „Neues Deutschland“, in einem vereinigten Volk, weil „zusammenwächst, was zusammengehört“!? Gut, das mag ein wenig „völkisch“ klingen. Gehen wir’s besser mal rechtsstaatlich oder staatsrechtlich an. Oder anders gefragt: Wissen Sie eigentlich, was am 18. Januar vor 150 Jahren war? Na, es wundert mich schon, dass darüber gar nicht geredet wird. Und sei’s nur wegen der Wieder-Vereinigung.

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Jetzt auch noch Winter!?

  • Beitrags-Kategorie:Ethik

Es schneit. Jetzt wird’s noch gefährlicher. Es sind schlimme Verletzungen zu erwarten. Das mag man sich alles gar nicht vorstellen. Aber wir dürfen vor dieser uns alle betreffenden Gefahr nicht die Augen verschließen. Wir müssen unbedingt die Überlastung unseres Gesundheitssystems verhindern. Also sind wir gezwungen, uns kurzzeitig einzuschränken und auf liebgewordene „Freiheiten“ zu verzichten. Das ist schlicht ein Akt der Solidarität. Tatsächlich können wir hier einiges tun.

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Kunst der Moderne – Museum zu Weihnachten

Die Museen sind zu. Und wenn sie offen sind, dann machen sie (mir) maskiert und mit Hygiene-Leitwege-System keine rechte Freude. Aber zu Weihnachten, zu Weihnachten kann man ein bisschen Museum auf anderen Wegen erleben. Man muss sich nur beschenken lassen.

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Unantastbar

Wer heute vom Grundgesetz spricht, macht sich verdächtig. Schnell wird er zum Feind der freiheitlich demokratischen Grundordnung erklärt, der sich nur aus niederen Beweggründen aufs Grundgesetz beruft. Warum müsste er sich denn aufs Grundgesetz berufen, wenn er nicht gegen die öffentliche Ordnung wäre? Ihm scheinen Freiheiten und „seine“ Menschenrechte bedroht, wo es doch jetzt um Leben und Tod geht. Also Moral und Solidarität vor Schutz von Grundrechten?! Mir scheint „die Moral von der Geschicht’… ist wirklich sehr sehr wackelig“ – und alles andere als „unantastbar“.

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Dem scholastischen Nachdenken nacheifern

Im 12. und 13. Jahrhundert verlässt die Wissenschaft die abgelegenen Klöster und zieht in die Städte. Erste Universitäten gründen sich. Es kommt zu einem Aufbruch der Vernunft, der das Geistesleben Europas nachhaltig prägt. Er trägt den Namen Scholastik. Und ihr nachzueifern kann auch der modernen Philosophie nur helfen.

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Die Wahrheit der Gemeinplätze

Manche Dinge bekommt man besser geschenkt. Auf die Frage „Um Himmels Willen, wo hast Du das denn her?“ – die Grillschürze z.B. oder das Haustürschild aus Terrakotta, - kann man dann antworten, hab’ ich geschenkt bekommen. Manchmal sind es Dinge, die man sich selbst verkneift zu kaufen, weil das dann doch zu peinlich wär’. Ich stelle mir also vor, ich würde im linken Buchladen nach Léon Bloy suchen und der (zunächst noch) hilfsbereit duzende Buchhändler („Hi, kann ich Dir helfen?“) würde dann durch den Laden rufen: „Hannah, weißt Du, ob wir was aus der „Bibliothek der Reaction“ haben? Dieser ... ähm ... Herr sucht irgendeinen Bloy.“ Die Antwort wäre wohl „Spinnt der? Der soll bei Amazon kaufen. Hier ist er jedenfalls falsch.“ Na ja, zugegeben, das ist etwas unrealistisch. Weil natürlich weder ich noch vermutlich der Buchhändler von Léon Bloy und der Bibliothek der Reaction gewusst hätten, in dem dessen „Hauptwerk“ wieder veröffentlicht wurde. Aber wenn man’s geschenkt bekommt? Dann kann man auch mal rein gucken.

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Ein Leben in Freundschaft

Es gibt Tage, die in der Geschichte herausragen. Der 28. August z.B. ist so einer. Nicht nur der von 1749, Goethes Geburtstag. Ich denke an den von 1844. Es war ein Tag, der danach die Welt "verschieden interpretieren“ ließ und sie entscheidend verändern sollte – nicht nur die „Lage der arbeitenden Klasse“.

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Eine Art zu leben

Würde ist nicht nur ein Rechtsgut, es ist eine „Art zu leben“. Das meint der Schweizer Philosoph Peter Bieri. Unter dem Namen von Pascal Mercier hat auch er sehr erfolgreiche Romane veröffentlich (z.B. „Nachtzug nach Lissabon“). Wenn er sich der Würde zuwendet, dann darf man nicht nur begriffliche Klärungen erwarten, sondern vermuten, dass er „die Vielfalt der menschlichen Würde“ geschichtenreich vergegenwärtigt.

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Soridalität

Wir leben, so meinen manche, in dunklen Zeiten. Sie braucht Aufklärung und Solidarität. Ernst Jandl bringt hier sprachliche Erleuchtung und zeigt die richtige „lichtung“?

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Drewermann – ein „Querdenker“ vom Geiste Paneloux

Die Linke hat sich Corona ergeben. Sie reihen sich ein – „machen sich gleich“ – mit den Söders, Macrons und den Gewinnern der Krise. Gut, es gibt da jetzt ein paar Stimmen. Und Drewermann gehört dazu. Er hat sich schon mit vielen angelegt. Und nicht alles muss man gleichermaßen gut finden. Auch die Kirchen haben sich „coronisiert“. Auch sie haben die Alten und Kinder in die Isolation entlassen. Ich habe dort geistliche Stimme vermisst – einen Rufer in der Corona Wüste. Einen Paneloux. Drewermann versucht’s.

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Joachims Traum

Mit Giotto di Bondone (um 1270 - 1337) beginnt die „neue“ Malerei. Wir verdanken ihm einige der bedeutendsten Werke der Kunstgeschichte. Mit ihnen machen wir existentielle Erfahrungen, z.B. die von „Joachims Traum“. Er wollte nichts anderes als den Himmel auf Erden zeigen.

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Katastrophe

Ich mochte ihn immer: Heribert Prantl. Vor allem damals als ich noch die SZ las, konnte ich viel von ihm lesen. Er war dort Leiter unterschiedlicher Ressorts und Mitglied der Chefredaktion. Er war und ist insbesondere ein weit geschätzter Verfechter für Freiheit und Grundrechte. Nun erklärt er uns den Katastrophenfall.

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