Poltisches Amt – Ermächtigung zur Macht

Politik gilt vielen als schmutziges Geschäft. Und dabei berufen sich die Gebildeten auf Machiavelli. Bei ihm könne man lesen, was Politik wirklich ist. Das stimmt vielleicht – ohne dass diejenigen, die sich auf ihn berufen, wirklich immer wüssten, was sie damit meinen. Wie so mancher Klassiker wird Machiavelli viel zitiert und wenig gelesen. Und das ist schade. Er ist wirklich lesenswert.

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Wir lachen – und wissen nicht warum

Lachen ist gesund – und gar nicht so einfach zu verstehen. Worüber wir und warum wir lachen, wissen wir meist nicht recht zu sagen. Und doch sagt es viel über uns, worüber wir lachen und worüber nicht. Mit „Lachen im antiken Rom. Eine Kulturgeschichte“ gibt uns Mary Beard vielleicht ein Kontrastmittel, das uns hilft unser eigenen Lachen besser zu verstehen.

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Danke, verehrter Herr Hamann …

Richard Hamann ist heute wohl nur noch akademischen Kunstgeschichtlern bekannt. Leider. Leider kann heute kaum mehr jemand Geschichten über die Kunst erzählen, die uns im Leben ergreifen und uns die Kunst zu nahebringen. 1961 verstorben können wir am 29. Mai seinen 140. Geburtstag feiern. Ich tu’s und sag’ danke, verehrter Herr Hamann.

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Puccinis Fake News

Mit Puccini trennt sich das Schöne vom Wirklichen und stirbt. „Die den Madonnen gleichen wollen, entströmt der Moderhauch der Hölle“, heißt es im 1. Akt. der „Tosca“. Fraglich, ob das Schöne in seiner Körperlosigkeit unsterblich oder endgültig verloren ist. Die entwirklichte Schönheit ist jedenfalls nicht unsterblich und schon gar nicht göttlich, sie ist nur die schmucke Verpackung einer heillosen Welt. Puccini scheint davon zu wissen.

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