Auf der Suche nach der verlorenen Bedeutung

Van Dyck war ein Wunderkind der Malerei. Er hat in seinem kurzen Leben – er wurde nur 42 – hunderte von glanzvollen Portraits gemalt. Und daneben hat er herausragende Historienbilder geschaffen. Die Münchner van Dyck Ausstellung zeigt ihn als einen experimentierenden Künstler, der seine Werkstatt zur Mal-Manufaktur entwickelt hat. Er wurde deshalb als „Unternehmergenie“ bezeichnet. Ich finde in ihm das Genie, das auf neuen Wegen auf der Suche nach der alten Bedeutung war.

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Visionen – wirklich nichts Neues

Manches ist ziemlich geheimnisvoll und ziemlich „verrückt“. Da glaubt ein deutscher Hermann ein Josef zu werden und glaubt sich mit Maria vermählt. Und am Ende wird alles Kunst. In Anthonis van Dycks „Die Vision des Heiligen Hermann-Josef“ können wir einiges Geheimnisvolles über den Glauben, Personen und die Kunst erfahren. Und warum Künstler Josef heißen …

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Kinder an die Macht

Kunst kommt von Können und ist manchmal ziemlich politisch, obwohl’s gar nicht so aussieht. Man muss schon einiges verstehen, um sie richtig zu verstehen. Jan van Eyck (1390-1441) zeigt eine merkwürdige Begegnung, aus der wir einiges über die Kunst und Politik lernen können.

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Veronika sei Dank …

… ein Bild ist nicht nur ein Bild – Das Bilderverbot der abrahamitischen Religionen schliesst die bildende Kunst lange Zeit aus dem Pantheon der hohen Künste aus. Die Musen sind der Malerei nicht zugetan. Mit Lukas dem Maler und Veronikas Schweißtuch formuliert die Malerei den Anspruch eine Kunst zu sein, die das Wahre auf besondere Weise zugänglich macht.

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Keine Wahrheit ohne Engel

Erst die Renaissance gewährt den großen Meistern das Upgrade vom Handwerker zum Künstler. Dürer ist einer der ersten, der seine Werke konsequent signiert: „ipsum me propriis sic effin“ (selbst malte ich mich so), schreibt er mit großer Geste neben sein Selbstportrait, das den Künstler als göttlichen Schöpfer zeigt, der sich imitatione Christi als Quelle von Licht und Wahrheit versteht. – Eine „Verkündigung“ die viele „Vorbilder“ hat.

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Türsteher für Dürer

Große Dürer-Ausstellung in der Albertina. Unglaubliches sei da geboten und unglaublich viel. Alle sind sich da einig. Nichts wie hin, denke ich. Und viele andere auch. Am Ende sind alle da und nichts mehr zu sehen. Die große Dürer-Ausstellung ist eine Vermarktung der Kunstillusion.

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Danke, verehrter Herr Hamann …

Richard Hamann ist heute wohl nur noch akademischen Kunstgeschichtlern bekannt. Leider. Leider kann heute kaum mehr jemand Geschichten über die Kunst erzählen, die uns im Leben ergreifen und uns die Kunst zu nahebringen. 1961 verstorben können wir am 29. Mai seinen 140. Geburtstag feiern. Ich tu’s und sag’ danke, verehrter Herr Hamann.

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