Meditatio Mortis

„Ihr verfluchten Racker, wollt ihr denn ewig leben?“ soll Friedrich der Große bei der Schlacht bei Kolin am 18. Juni 1757 seinen Soldaten zugerufen haben. Viele wohl schon. Manche auch nicht. Einige wollen ihrem Leben ein Ende machen, was dann viele wiederum nicht recht verstehen. Das Recht auf Selbsttötung oder Freitod ist umstritten. Paul Ludwig Landsberg z.B. meint so, Wilhelm Kamlah meint anders.

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Demokratie braucht Religion

Braucht Demokratie Religion? Genau das behauptet der Soziologe Hartmut Rosa in einem Vortrag, den er 2022 in Würzburg gehalten hat. Ob dass wirklich gilt – und in welchem Sinn – ist gar nicht so entscheidend. Seine Analyse der demokratischen Gesellschaften, die ihn zu dieser Behauptung bringen, scheint mir dagegen interessant und viel wichtiger als die vielleicht allzu steile These.

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Die Welt der Bücher

Die Geschichte der Welt in Büchern“ – das klingt toll. Aber was heißt das jetzt genau? Irene Vallenjo, eine spanische Altphilologin hat ihrer Liebe zum Buch freien Lauf gelassen und verbindet die Anfänge des Buchs in der Antike mit ihrem heutigen Lebensgefühl. Ist es auch unseres? Ist unsere Welt eine Welt der Bücher?

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Geplante Obsoleszenz

Dietrich Brüggemann hat einen Roman vorgelegt. Er ist Filmemacher, Musiker und Autor - wie es auf dem Klappentext heißt - und inzwischen einschlägig bekannt, na, googlen Sie mal. Ich hätte ihn fast übersehen oder jedenfalls beinahe nicht gelesen. Das wäre schade gewesen. Deshalb diese Empfehlung.

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Übersterblichkeit – woran kann’s nur liegen?

Woran könnte sie liegen, die Übersterblichkeit? Corona ist es nicht - da sind wir durch die Impfung ja zwar nicht vor Ansteckung und Weitergabe geschützt, aber vor schweren Krankheitsverläufen. Aber vielleicht wird das medial ja auch übertrieben. 19% sind halt schon recht auffällig - und eben nicht nur bei uns, sondern in vielen solidarischen Ländern. Die Wissenschaft wird das klären können - vielleicht kann man da auch pharmazeutisch was machen?

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Ich habe mitgemacht

In der Pandemiebekämpfung ist einiges schiefgelaufen. Das wird nun mehr und mehr eingestanden. Daraus muss man lernen. Vor allem wie man mit abweichenden Meinungen umgeht, die nicht, weil sie abweichen, schon des Teufels sind. Es geht nicht so sehr darum, was wahr oder falsch war oder ist, sondern wie wir uns zu Meinungen verhalten, die wir für falsch halten. Darum geht es in einem Buch, das nun viele Äußerungen von mehr oder weniger „Prominenten“ gesammelt hat, die mich in ihrer aggressiven Entschiedenheit doch „irritieren“.

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Menon

Der Dialog Menon gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Werken Platons. Was unterscheidet Meinung von Wissen? Wie haben wir uns Lernen vorzustellen? Und vor allem: wie können wir die Fähigkeiten erwerben, die wir für eine gelingende Lebensführung brauchen. Das sind die Fragen die in diesem Meisterwerk (auch) verhandelt werden.

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In der Höhle

Wenn Sie an Platon denken in der Nacht, dann könnten Sie in der Höhle seines Gleichnisses erwachen. Mit seinem Höhlengleichnis scheint Platon ein düsteres Bild unseres menschlichen Daseins zu malen. Philosophen und politische Aufklärer haben darin vor allem auch ihr trauriges Schicksal wiedererkannt: Sokrates musste sterben, weil er Licht in die Höhle gebracht und die Kräfte der Gefangenen entfesselt hat. Das Gleichnis zeigt aber auch, dass alles ganz anders sein kann, wenn wir Politik anders verstehen.

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Euthydemos

Wir lieben unsere Kinder und wollen, dass es ihnen gut geht. Dafür sind wir viel zu geben bereit. Die Sache ist freilich gar nicht so einfach. Was müssen wir ihnen mitgeben, damit sie es guthaben und ihr Leben glücklich führen können? Dem geht Platon im Dialog Euthydemos nach, nicht sein größtes Meisterwerk, aber das Werk eines der größten Meister der Philosophie.

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