Worum geht’s nochmal?

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Um was geht es nochmal? Ach ja, Pandemie!  „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, ….“ Meinte Sebastian Kurz im März 2020 und meinte in jeder Familie wären „bald” Corona-Tote zu beklagen. Das hätte auch den Mathe-Kunststücken der Modellierer der Wiener Universität entsprochen, die für 2020 für Österreich 500.000 Tote prognostizierten. Tatsächlich waren es rund 8.000 bis Mai 2021 (!). Hat sich dafür schon einer der Panikwissenschaftler entschuldigt und fehlgeleitete Forschungsgelder zurückerstattet? Wohl nicht. Man kann sich ja mal vertun – und schuld ist eh die Politik, die auf die Zahlenerpressung reagiert hat. Bei Geld oder Leben kann man ja immer noch das Geld wählen, oder?

Aber ich wollte ja eigentlich was ganz anders sagen, nämlich noch mal auf die Zahlen schauen, die ganz offiziellen natürlich, damit wir sehen, worum‘s bei der Pandemiebekämpfung eigentlich geht. Jetzt, wo die Inzidenzzahlen wieder Alarm geschlagen wird, die doch – so der späte Erkenntnisgewinn der Politik im Frühsommer als es nichts mehr brachte – gar keine wirkliche Aussagekraft haben. Im Gegenteil, die Lage beliebig verzerren. Es ging doch mal um viele viele Tote und um die Überlastung des Gesundheitssystems, um nicht noch mehr Tote zuzulassen. Also noch mal zu den Zahlen zurück.

In Deutschland werden seit Anfang 2020 rund 91.000 Tote SARS CoV-2 zugerechnet, das sind 0,11%. Vom 01.03.2020 bis zum 28.02.2021 waren es rund 70.000, also 0,08%. In einem Jahr sterben in Deutschland knapp eine Million Menschen. 70.000 davon werden nun COVID-19 zugerechnet! Erstaunlicherweise scheint SARS-CoV-2 einen positiven Einfluss auf die Haupttodesursachen zu haben: der Anteil von Herz-/Kreislauferkrankungen und Krebserkrankungen nahm nämlich signifikant und im etwa selben Verhältnis ab wie der Anteil der Corona zunahm. Die einen Krankheiten wurden also durch die andere, gefährliche ersetzt. Viele starben offenbar so schnell, dass sie gar keinen Krebs mehr bekommen könnten. An COVID-19 Gestorbene sind im Durchschnitt (!) deutlich über 82 Jahre alt und durchaus altersbedingt mit schweren Vorerkrankungen gezeichnet. Das Durchschnittsalter liegt also über (!) der durchschnittlichen Lebenserwartung!

Um was geht’s jetzt also bei der Bekämpfung der Pandemie, den Lockdowns, den Schulschließungen, dem Einsperren der Alten und beim an die Wand fahren der Wirtschaft? Wir bekämpfen eine Krankheit von der Gefährlichkeit der Grippe mit Maßnahmen, die völlig aus der Kontolle geraten sind und bei denen langsam nicht mehr Recht wissen, um was es eigentlich geht.

Apropos – wider jegliche wirtschaftliche Vernunft – steigt bei ständigem Geldnachdrucken die Inflationsrate auf ein Niveau, das wir seit 1993 nicht mehr kennen, also seit knapp 30 Jahren. Das hätte man ja nie erwarten dürfen. Das trifft uns jetzt aber aus heiterem Himmel.  Macht ja nichts, oder? Es geht schließlich um unsere Gesundheit und die von Pfizer. Da hängen bestimmt auch Arbeitsplätze dran?!l

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