Und wieder mal Schweden

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Die Zahlen würden einen deutlichen Hinweis geben. Nur die werden im Mainstream lieber nicht genannt – vermutlich wegen der Verunsicherungsgefahr. Wehret dem Populismus, mit dem Mut zur Lücke. Verantwortliche Lückenpresse halt. Stattdessen gibt es Selbstverteidigungsstatements in „es hätte aber doch“ und „es gibt aber auch“ Beschwörung. Liest man Conora-Extremistenblätter wie den Tagesspiegel, denen seit Monaten die Grundrechtseinschränkungen nicht weit genug gehen und die alles mit ihren Solidaritätsbe- und -verschwörungen alles dominierten, dann war in Schweden alles ganz ganz schlimm. Ja, da wurden Fehler gemacht – vor allem beim Schutz der Alten- und Pflegeheime. Das wurde sehr schnell eingeräumt. Aber all das lief in Bayern nicht besser eher schlechter.

Vergleicht man das freie Schweden mit dem eingesperrten Resteuropa, dann kann sich Schweden glücklich schätzen. Seit Mai 2020 entwickeln sich die schwedischen und deutschen Zahlen weitgehend parallel, ab Februar 2021 hat Schweden die klar niedrigen Sterbezahlen. Wenn das der Tagesspiegel, die öffentlich rechtlichen und die anderen Regierungsverlautbarungsorgane jetzt so einfach einräumen würden, wer glaubte ihnen dann noch? Der Leser möge einfach selbst vergleichen: hier der Beitrag von Redaktionsnetzwerk Deutschland (das auch nicht gerade durch investigativen Journalismus aufgefallen war) und dem Tagesspiegel. Welch Geistes Gleichschaltungskind der Tagesspiegel ist mag man daran erkennen, dass viel innerschwedische Kritik zu Wort kommt (zu deren Bedeutung ich nichts sagen kann, aber eine gewisse Befürchtung hege), Kritik am deutschen Weg aber nicht zu existieren scheint – außer von Covidioten, Verschwörungstheoretikern und anderen Tagesspiegel-Leugnern.

Apropos Tagesspiegel: Der Tagesspiegel hat seine investigative Stärke ja bereits bei der Entlarvung von #allesdichtmachen eindrucksvoll bewiesen. In Mannschaftsstärke ausgerückt fand er tatsächlich heraus, dass die Aktion der 50+ Schauspieler, die sich ironisch kritisch zu den Corona-Maßnahmen äußerten, doch tatsächlich geplant war! Es ergab sich nicht von selbst, dass sich diese Schauspieler alle in kurzen Video-Sequenzen zur Corona-Lage äußerten. Man sprach sich ab und organisierte das! Sogar die Veröffentlichung an einem Tag war vorher vereinbart. Eine echte Verschwörung. Gut, dass es den Tagesspiegel gibt. 

Und die Zahlen im Vergleich:

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