Ja, ja, das Leben …

… sucht sich seinen Verein und andere Vereine flieht es. Es gibt solche mit Tradition und andere aus der Retorte, solche mit Geld, andere mit viel viel Geld und andere zeichnen sich vor allem durch den (Angst-) Schweiß und die Tränen ihrer Anhänger aus.  

Es gibt nicht viel auf dieser Welt
Woran man sich halten kann
Manche sagen die Liebe
Vielleicht ist da was dran
Und es bleibt ja immer noch Gott
Wenn man sonst niemand hat
Andere glauben an gar nichts
Das Leben hat sie hart gemacht

Nur eins weiß ich hundertprozentig
Nie im Leben würde ich zu Bayern gehen

Die Toten Hosen sind entschieden. So sprechen eben Leute, die Fortuna geküsst hat. Das kann ich von mir nicht sagen. Ich bin Glubberer:

Ich bin a Glubberer
Und ich wärs immer bleim
Ogmald hab ich schwarz und rod mei Fensterscheibn
Mei Nachbarn sogn ich körad in a Dherabie
Und an jeds Münchner Audo bruns ma a weng hie

Der Club ist bekanntlich „a Debb“. Aber nicht jeder Glubberer muss das ja sein. Der Aufsichtsratvorsitzende vom Club. Thomas Grethlein, zum Beispiel. Er hat keinen leichten Job. Vielleicht ist es genau das, was ihn zu tiefen Lebensweisheiten bringt. Und mit einer hat er es auf die Hitliste der Fußballsprüche 2019/20 geschafft: „Das Leben“, sagt er, „ist kein FC Bayern. Es ist eher wie der Club.“ So etwas nennt man Lebensphilosophie. Das wird sich doch hoffentlich durchsetzen. Da können Sie mithelfen und hier entsprechend abstimmen. Das ist keine Bitte – das ist ein PZ-Befehl!