Intensiv von Nürnberg lernen

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Karl Lauterbach(WikiCommons)

Wieder mal dreht sich vieles um den Schutz unseres Gesundheitssystems. Die Intensivstationen sollen vor Überlastung geschützt werden. Die Belegung der Intensivstationen wurde deshalb eine Kennzahl für die Dringlichkeit politischer Maßnahmen und ergänzt deshalb die 7-Tages-Inzidenz, deren beschränkte Aussagekraft „man“ nun eingeräumt hat.[1] Das macht grundsätzlich Sinn. Grundsätzlich – wenn, ja wenn Sie nicht betrügerisch oder sagen wir besser durch wirtschaftliche Interessen „beeinflusst“ werden. Von Betrug spreche nicht ich, von Betrug spricht unter anderem der neue Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach. Das sagt natürlich noch nicht viel: er hat sich ja schon in vielem getäuscht, vielleicht also auch in dieser Bewertung. Also besser mal gucken, was er meint und auf welche Zahlen & Fakten er sich bezieht.

Berichte überzogen?

Damit kann ich hoffentlich auch einem Leser von PzZ weiterhelfen, der mir vor einiger Zeit ein paar knackige Fragen gestellt hat, deren Beantwortung wohl die Schwere meiner Coronaleugnung“ ermitteln wollte. Eine seiner Fragen, die ich mit einem schlichten „Ja“ oder „Nein“ beantworten sollte, war: „Halten Sie die Berichte aus den Krankenhäusern und Intensivstationen für überzogen?“ Gehen wir mal davon aus, dass die Frage nicht inquisitorisch gemeint ist und stattdessen die Diskussion ausrichten soll: ein „Ja“ könnte dann bedeuten, dass wir uns ein gemeinsames Bild über die Lage auf den Intensivstationen verschaffen und z.B. ein gemeinsames Verständnis davon zu gewinnen versuchten, was als „kritische Lage“ zu verstehen und wie sie zu beheben sei.

Nürnberger Verhältnisse

Ich versuche mich dem Ganzen mal als Nürnberger zu nähern und gucke mir die Nürnberger Zahlen an. Das sind alles Zahlen aus der Veröffentlichung des DIVI Intensivregisters zur Auslastung der Intensivstationen. Dort werden bundesweit die Zahlen der einzelnen Kreise und kreisfreien Städten tagesgenau aufgeführt. Sie bilden auch die Grundlage für die politischen Entscheidungen.[2]

Wenn man sich die Daten als CSV-Datei vom DIVI z.B. am 24.12.2021 abholt und sie in Excel einliest, bekommt man tagesgenau die Daten und 612 Zeilen (nämlich seit dem 30.04.2020), die u.a. Auskunft über die verfügbaren Intensivbetten, ihre Auslastung und die Belegung durch sogenannte COVID-19 Fälle gibt. Das gibt dann für Nürnberg – Excel macht’s möglich – folgende Darstellung als Diagramm:

Die blaue Linie zeigt die Anzahl der Intensivbetten, die bereitgestellt werden und die orangene die Auslastung, also den Prozentsatz ihrer Belegung. Danach fand sich am 24.07.2020 mit 296 Betten die höchste Kapazität, die Auslastung lag bei 61% und lediglich ein COVID-19 Fall lag auf der Station. Am 12.12. dieses Jahres lag die (niedrigste) Kapazität bei 177 Intensivbetten, bei 54 COVID-19 Patienten und einer Auslastung von 85%. Die höchste Auslastung fand sich am 9. und 10.12. dieses Jahres mit 92% Auslastung und 55 bzw. 54 COVID-19 Belegungen. Der Vergleich der Zahlen zwischen dem 9.12 und dem 12.12.2021 zeigt einen interessanten Zusammenhang. Vom 9./10.12. war die Gesamtkapazität zwar von 179 bzw. 184 auf 177 Intensivbetten gesunken, aber auch – bei gleicher Anzahl der COVID-19 Belegungen – die prozentuale Auslastung. Offenbar wurden so viele Betten durch Nicht-COVID-19 Patienten frei, dass der Rückgang der Gesamtkapazität kompensiert wurde.

Wirtschaftliche Vernunft

Gucken wir auf die Tage mit einer Auslastung von 85%, die tatsächlich am häufigsten auftritt. Das ist kein Zufall. Es zeigt, wie vorzüglich die Nürnberger Kliniken geführt werden. Eine Auslastung von 85% ist nämlich das wirtschaftliche Ziel. Eine deutliche Unterschreitung dieses Idealwerts führt zu Unwirtschaftlichkeit und birgt die Gefahr der Schließung der Intensivstation bzw. des Krankenhauses. Die optimale Auslastung lässt sich bei 177 Betten und 54 COVID-19 Patienten, aber auch bei einer Bettenkapazität von 206 Betten und 45 COVID-19 Patienten erreichen.[3]

Das ist für mich als Laien – und vermutlich auch für die meisten PzZ-Leser – zunächst ziemlich irritierend: wenn wir von Auslastungsquoten von um die 85% hören, dann erweckt das den Anschein einer kritischen Situation. Vermutlich ist sie das auch, aber sie ist der politische gewollte Normalfall, der durch den Zwang zur Profitabilität erzwungen wird.

Und diese Orientierung an der Profitabilität kann man aus dem Diagramm noch an zwei weiteren Stellen herauslesen. Zu Beginn der Pandemie wurden die Krankenhäuser aufgefordert, ihre Kapazität an Intensivbetten mit Beatmungsgeräten auszubauen. Der Bund förderte die Bereitstellung von 1.000 neuen „betriebsbereiten“ (!) Betten für 50 Millionen und schob dann noch einmal 686 Mio. nach. Insgesamt sollen so 10.600 neue Kapazitäten geschaffen worden sein.[4] Natürlich haben sich auch die Nürnberger Kliniken an diesem Förderprogramm „beteiligt“ und ihre Kapazität von 230-240 Betten auf 296 ausgebaut. Jetzt kann man sagen, toll, das politische Anreizsystem hat funktioniert: wir wollten mehr Betten und wir haben – für ca. 730 Millionen Euro – auch mehr Betten bekommen. Das sehen wir in Nürnberg schön am steilen Anstieg der blauen Kurve im Frühsommer 2020. Nur, gucken Sie mal auf die orangene Linie: die Auslastung liegt bei unwirtschaftlichen 50-60%. Der große Ansturm auf die Intensivstationen blieb aus. Also stellte die Politik das Anreizsystem um. Nur das Krankenhaus, das wirklich stark durch Corona belastet wurde, sollte in Zukunft gefördert werden. In der Änderung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) wurde festgelegt, dass die Krankenhäuser mit Sonderbelastungen durch Corona Ausgleichszahlungen beantragen können, dann nämlich, wenn die Auslastung der Intensivstationen über 75% liegt. Jedes gut geführte Krankenhaus hätte damit Ausgleichszahlungen bekommen können. Nur, leider hatte man gerade vielerorts die Kapazitäten ausgebaut – und dann blieben auch noch die Patienten weg. Also? Gucken wir wieder nach Nürnberg, dann sehen wir im November die Abmeldung von 30% (!) der Betten. Vom Sonntag (1.11.2020) auf Montag (2.11.2020) verschwanden glatt 87 (!) Intensivbetten aus den Nürnberger Kliniken. Die Auslastung verbesserte sich damit von sonntäglichen schlappen 58% auf immerhin 73% am Montag. Doch die magische Schwelle konnte erst am Mittwoch mit 80% erreicht werden. Es wurden weitere 4 Betten abgemeldet und auch die COVID-19 Fälle nahmen jahreszeitabhängig wieder zu.

Nicht alle Kliniken haben sich so wirtschaftlich verhalten. Manche waren dazu auch gar nicht in der Lage (kleine Häuser, hohe Grundbelastung etc). Aber Nürnberg war wahrlich kein Einzelfall, sondern eher die vernünftige Regel (siehe unten den Exkurs: Lübeck – oder kennen Sie Jens Scholz?). Es ist ja kein böser Wille, wenn die Kliniken, die sich ihnen durch die Politik bietenden Möglichkeiten nutzen. Insgesamt wurden den Kliniken in der Zeit vom 16. März bis zum 30. September Ausgleichszahlungen in Höhe von 10,6 Milliarden Euro überwiesen. Vom 18. November 2020 bis zum 15. Juni 2021 gab es dann nochmals 5,6 Milliarden Ausgleichszahlungen.

Mit der Verbesserung der Pflege und Betreuung hat dies allerdings nichts zu tun. Im Gegenteil. Die Überlastung der Intensivstationen, die aus hoher Auslastung und hohem Anteil der COVID-19 Patienten abgeleitet wurde, hatte selbst politische Gründe, die uns allen in jeder Hinsicht teuer zu stehen kamen.

Apropos Anteil der COVID-Patienten

Die Grafik mag der Leser selbst bewerten. Die Belegung mit COVID-19 Fällen lag wenige Tage zu Beginn des Jahres knapp über 30% und bewegt sich sonst weitgehend im unverdächtigen Rahmen, der nie zur Inanspruchnahme der sogenannten 7 Tage Notfallreserve geführt hat. Sie soll sich immerhin auf rund 10.000 Betten belaufen. Aber auch hier gibt es durchaus Anreize, die zu einer ungewollten Wirkung führen könnten. Für COVID-19 Patienten wird eine ungewöhnlich hohe Fallpauschale verrechnet und bei Patienten, die eine Beatmungszeit von 95 Stunden überschreitet, gibt es „Sonder-Prämien“. Auch das macht grundsätzlich Sinn, bietet aber auch ungewollte Nebenwirkungen. Prof. Dr. Matthias Schrappe jedenfalls fand im internationalen Vergleich Hinweise, dass die Verlegung von SARI/SARS-CoV-2 Fällen auf Intensivstationen und ihre invasive Beatmung in Deutschland wesentlich häufiger erfolgte als in Ländern mit anderer Gesundheitsfinanzierung.[5]

 

Nun also zurück zu Herrn Prof. Dr. Karl Lauterbach. Befragt, ob diese Intensivbetten-Ökonomie Betrug sein könnte, kann er diesen Verdacht nur bestätigen. Er hält es für äußerst unwahrscheinlich, dass der zeitgenaue Rückgang der Intensivbettenmeldungen andere Gründe gehabt haben könnte als die Zuteilung der Sonderzahlungen. Das Interview ist sehenswert – und der Beitrag vermittelt ein Bild, das man von solchen Bild-Machern gar nicht erwartet hätte. Auch der SWR berichtet über die „Ungereimtheiten“.

Aber es liegt doch am Mangel an Pflegepersonal!?

Ja, schon. Aber gucken wir auf vier Punkte etwas genauer:

  1. Das 2020 für rund 730 Millionen Euro finanzierte Aufbauprogramm, hatte das Ziel einsatzbereite intensivmedizinische Behandlungskapazitäten zu schaffen. Auf eine Anfrage von FDP Abgeordneten antwortet die Bundesregierung: „Durch diese Förderung sollte sichergestellt werden, dass jederzeit ausreichenden Behandlungskapazitäten für intensivmedizinisch behandlungsbedürftige COVID-19 Fälle sowie für sonstige Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen, bei denen eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich ist. Dieses Ziel wurde … in der gesamten Bundesrepublik erreicht.[6]
  2. Ist das also nicht erfolgt – und wurden die Millionen für Dinge ausgegeben, die wir gar nicht nutzen können? Das war der Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Fraktion der AfD. Die Antwort der Bundesregierung: „Für den kommenden Herbst und Winter bilden die nach §21 Absatz 5 KHG geförderten Intensivbetten im Wesentlichen die 7-Tage-Notfallreserve des DIVI-Intensivregisters beziehungsweise stehen als Reserve außerhalb des zeitlichen Horizonts von sieben Tagen zur Verfügung. Mit Stand vom 6. September 2021 befinden sich laut DIVI-Intensivregister 10.806 Intensivbetten (davon 416 Kinder ITS-Kapazitäten) in der Notfallreserve. Neben den aktuell freien 4.437 Intensivbetten, die im Notfall aktiviert werden können. Im Hinblick auf die bestehenden Reservekapazitäten im Rahmen der 7-Tage-Notfallreserve sieht die Bundesregierung derzeit keinen Bedarf, den Ausbau weiterer intensivmedizinischer Behandlungskapazitäten zu fördern.[7] (Hervorhebung HL)
  3. Und das Personal ist also kein Problem? Doch grundsätzlich schon. Aber auch da wurde alles Nötige getan: Im Rahmen des Krankenhausstrukturgesetzes wurde „ein stufenweise ansteigendes Pflegestellen-Förderprogramm eingerichtet“. Das hatte bis Dezember 2018 (!) 660 Millionen verschlungen. Aber auch 2020 wurde einiges getan: „Insgesamt wurden 550 Millionen Euro für die Prämienzahlungen an Krankenhäuser zur Verfügung gestellt.“ Das alles war ein „wesentlicher Beitrag zur Entlastung des Pflegepersonals“.[8] Also denn!
  4. Aber wo sind sie denn nun, die zusätzlichen Behandlungskapazitäten? So fragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Liegen der Bundesregierung konkrete Daten vor, an welchen Krankenhäusern diese zusätzlichen Intensivbetten eingerichtet wurden?“ Können Sie die Antwort der Bundesregierung ahnen? Hier ist sie: „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen der Bundesregierung keine entsprechenden Daten vor.“ Eine Auswertung von RKI und DIVI ergab, dass die Daten „nicht valide waren“. Um es klipp und klar zu sagen: die Bundesregierung weiß nicht, wo die 730 Millionen Euro geblieben sind. Von 34.000 „intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten“ ging es auf 29.262 dann auf 26.100 runter – gut das man 29.262 zählen konnte nicht einfach auf- oder abgerundet hatte! Schließlich waren’s dann nur noch so etwa 24.000 Betten. Na ja, mehr werden ja – so die Bundesregierung (siehe oben) – eh nicht mehr gebraucht.

Und die Qualitätsmedien?

Die Qualitätsmedien haben sich nicht drum gekümmert. Die fanden alles ganz toll. RKI locuta – die Wissenschaft hat festgestellt… Aufgedeckt haben den Skandal, ich zitiere nochmal unseren Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach: den „Betrug“, ein „querdenkernder“ Datenanalyst, Tom Lausen nämlich, und ein renommierter Gesundheitsexperte, Prof. Dr. Matthias Schrappe; der erste wurde ignoriert, der zweite wüst angegriffen. Das DIVI zeigte sich von den Analysen von Tom Lausen beeindruckt. Sie hatten nie erwartet, dass man so viel Information aus ihren Daten ziehen könnte.

Erst als der Bundesrechnungshof Interesse zeigte und den Vorgang rügte, wurde man mit der Nase drauf gestoßen. Unwillig wurde dann berichtet, dass vereinzelt – es geht ja nur um rund 16 Milliarden – intelligent abgerechnet wurde. Aber der wirkliche Skandal, dass wir mit solcherlei Wissenschaft von Panik zu Panik getrieben werden, das kann einen schon ankot… ähm erstaunen.

Exkurs: Lübeck – oder kennen Sie Jens Scholz?

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wird von Jens Scholz geleitet. Richtig gut. Kurz bevor die 75% Auslastungsprämie Gesetz wurde, baute man dort 79 von 219 Betten ab.

Intensivbettenauslastung UKSH

Schwuppdiwupp war man prämienfähig. Insgesamt bekam man 30.7 Millionen Euro. Schon mal ein Anfang. Aber es kamen ja noch Bettenprämien (rund 11 Mio Euro) und Ausgleichszahlungen (rund 29 Mio. Euro) dazu, also insgesamt rund 71 Mio. Und dann natürlich noch die eigentlichen Fallkosten (rund 13 Mio. Euro), aber das ist ja wirklich OK. Erkennen Sie die COVID-19 Fälle überhaupt? 

Jens Scholz

Und Jens Scholz? Ach so, Sie wissen ja gar nicht, wer das alles so mustergültig abgewickelt hat? Das ist ja auch egal und würde nur ablenken. Prof. Dr. Jens Scholz ist jedenfalls Anästhesiologe und alles andere müssen Sie googeln.

Das alles und noch viel mehr können sie bei Tom Lausen und Walter van Rossum, Die Intensiv Mafia, Von den Hirten der Pandemie und ihren Profiten (2021) nachlesen. Tom Lausen betreibt auch eine informative Internetseite mit immer aktuellen Belegzahlen, die verständlich aufbereitet sind. Wer einmal beim RKI und DIVI-Register die aktuellen Zahlen gesucht hat, wird den Unterschied schätzen. 

[1] Zur Kritik der 7-Tages-Inzidenz siehe: https://www.rhetorik-forum-nuernberg.de/beschraenkungen-auf-basis-sehr-beschraenkter-zahlen/. Die Schwäche dieser Kennzahl wurde inzwischen still und heimlich eingeräumt, nachdem die früh aufgezeigten Mängel von selbsternannten Faktencheckern, privatwirtschaftlichen und öffentlich-rechtlichen, als Verschwörungstheorie und Schwurbbelei diffamiert wurden.

[2] Die Zahlen haben in Vielem nicht die Qualität, die man angesichts der Bedeutung erwarten sollte. Das wurde – auch im Vergleich zu anderen Ländern (z.B. UK) immer wieder gerügt. Zum Beispiel finden sich immer wieder erhebliche Abweichungen zwischen dem DIVI-Register und dem RKI. Aber ich übernehme die Daten einfach mal kritiklos.

[3] Vermutlich ist die Konstellation mit 85% von 206 Betten wirtschaftlich noch etwas besser – mehr Patienten bringen mehr Geld. Allerdings gibt es für COVID-19 deutlich höhere Fallpauschalen und das will auch ins Kalkül gezogen werden!

[4] Das ist rechnerisch nicht ganz nachvollziehbar. Die 50.000 Euro mit denen ein neues Bett abgerechnet werden konnte müssten eigentlich über 13.000 Betten ergeben, aber das sind – wie wir gleich sehen werden – „Peanuts“ im Vergleich mit den anderen Förderzahlungen…

[5] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123892/Coronakrise-Heftige-Debatte-um-Belegung-von-Intensivbetten. Ich selbst fand mich ja – ohne dass ich mich beschweren wollte (!) – ja auch nach einiger Diskussion auf der Intensivstation wieder – zur Sicherheit. Ich wäre dort vermutlich nicht gelandet, wenn am 22. September 2020 die Auslastung nicht bei 84% und der Anteil der COVID-19 Fälle an der Gesamtzahl der Betten mit 13 Patienten (!) nicht bei 7% gelegen hätte.

[6] http://dserver.bundestag.de/btd/19/325/1932568.pdf

[7] http://dserver.bundestag.de/btd/19/323/1932393.pdf

[8] Cf. ebenda.